im Interesse der Kunst unterwegs
Leitung Online-Redaktion
Peter Jakubitz — redaktion@artalpsreview.at
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Kultur und Wirtschaft — Österreich, Deutschland
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Fotografie, Bildgestaltung, Recherche
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Gastautor:innen
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Wolfgang Wirth (wowi), Memmingen
Praktikant:in
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ArtAlpsReview: Unser Fokus
Museen und Kunsträume abseits der großen Bühne
Wir spüren oft noch wenig bekannte Museen und Kunsträume auf, die sich der zeitgenössischen Kunst mit besonderer Konsequenz widmen: das Liaunig Museum in Neuhaus, Kärnten, mit seiner beeindruckenden Sammlung zeitgenössischer Kunst, das von der polnischen Milliardärin Grażyna Kulczyk initiierte Museum in Susch, oder das außergewöhnliche Museum des Sammlers und Künstlers Bernard Venet in Le Muy, Provence. Orte wie diese sind der Grund, warum sich ein Umweg fast immer lohnt.
Kunst im öffentlichen Raum
Ob Skulpturentriennale in Bad Ragaz, die Biennale im Schweizer Safiental oder temporäre Kunstinterventionen in alpinen Landschaften: Wir dokumentieren, wie zeitgenössische Kunst den Dialog mit der Natur und dem Raum sucht, und wie sich dabei der Blick auf vertraute Landschaften verändert.
Bühne und Bewegung im alpinen Raum
Zeitgenössische Kunst endet für uns nicht bei Skulptur und Installation. Auch moderner Tanz und freies Theater finden im Alpenraum zunehmend Bühnen, die es so in der Stadt nicht gibt: Almen, Bergpässe, ehemalige Sägewerke oder ganze Dörfer werden zu Kulissen, in denen Choreografie und Inszenierung eine unmittelbare Beziehung zu Landschaft und Architektur eingehen. Wir verfolgen, wie Festivals und Compagnien diesen Raum nutzen und welche neuen Ausdrucksformen dabei entstehen.
Architektur zwischen Tradition und Innovation
Von Kengo Kumas minimalistischem Bau in Vals über Peter Zumthors legendäre Bauten in Vorarlberg bis hin zu experimentellen Projekten wie dem ersten 3D-gedruckten Turm in Mulegns, Graubünden: Wir verfolgen architektonische Entwicklungen, die den Alpenraum prägen und ihm neue Impulse geben.
Städtische Kulturzentren
Die großen Kulturstädte des Alpenraums bleiben in unserem Fokus, sei es für bedeutende Ausstellungen, neue Museumseröffnungen oder architektonische Projekte, die überregionale Ausstrahlung haben. Dort zeigt sich, wie Kunst und Kultur die Regionen beleben und oft auch den Austausch zwischen Stadt und alpinem Raum fördern.
Unsere Grenzen
Als kleines, unabhängiges Projekt können wir nicht alles abdecken, und wir wollen es auch nicht. Auf die tagesaktuelle Berichterstattung von Großmessen verzichten wir bewusst, hier sind etablierte Medien näher dran. Stattdessen konzentrieren wir uns auf sorgfältig ausgewählte Ausstellungen und Ereignisse, die zu unserem thematischen Fokus passen und oft weniger Aufmerksamkeit erhalten, als sie verdienen. Wenn eine Messe oder Ausstellung jedoch einen erkennbaren Alpenbezug hat oder eine Perspektive eröffnet, die sonst zu kurz kommt, berichten wir bewusst auch über große Namen.
Die Vielfalt ist groß, unser Team ist überschaubar, doch genau das ermöglicht es uns, mit Leidenschaft und ohne kommerzielle Zwänge über die kulturellen Schätze zu berichten, die den Alpenraum gerade jetzt zu einer der eigenwilligsten und dynamischsten Kulturregionen Europas machen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns aufbrechen, um sie zu entdecken.

